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Das Wunder von Ercis: Baby, Mutter und Großmutter lebend geborgen

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Mutter und Baby aus den Trümmern von Ercis gerettet

Es ist ein kleines Wunder: Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei haben Rettungskr?fte ein rund zwei Wochen altes Baby, seine Mutter und seine Gro?mutter lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Geb?udes in der Stadt Ercis geborgen.

Wie durch ein Wunder haben Rettungshelfer 47 Stunden nach dem schweren Erdbeben in der Türkei ein Neugeborenes lebend aus den Trümmern geborgen. Das M?dchen lag unter den Trümmern eines zerst?rten Hauses in der am st?rksten zerst?rten Stadt Ercis. “Es ist gesund und es wird leben”, sagte der Arzt Sinan Asar der Nachrichtenagentur dpa. Die kleine Azra sei unterkühlt und ausgedurstet gewesen. Sie wurde darum in einem Brutkasten behandelt. Wenig sp?ter wurden auch die Mutter und die Gro?mutter gerettet.? Azra Karaduman

Sie waren am Sonntag von dem Beben der St?rke 7,2 in ihrer Wohnung überrascht worden. Stundenlang hatten Bergungsmannschaften versucht, an die Familie heranzukommen. Dann meldeten sie einen ersten Erfolg: Unter dem Beifall der wartenden Menschen zogen sie zun?chst die kleine Azra Karaduman aus den Trümmern, sp?ter folgten Mutter Seniha und Gro?mutter Gulzade.

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Bislang mehr als 360 Tote
Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei wurde das Ausma? der Zerst?rung am Dienstag immer deutlicher. Bislang bargen Rettungskr?fte insgesamt 366 Leichen aus den Trümmern in der Provinz Van. Zudem korrigierten die Beh?rden die Zahl der zerst?rten H?user von 970 auf 2262, berichtete der Fernsehsender CNN-Türk unter Berufung auf den Krisenstab der Regierung. ?

?Rettungshelfer setzten unterdessen am Dienstag die Suche nach m?glichen überlebenden und Toten in den Trümmern fort. Kurz zuvor war ein junger Mann aus den Trümmern geholt worden. “Es war wie das Jüngste Gericht”, beschrieb der 18-j?hrige Mesut Ozan Yilmaz das Beben. Er lag 32 Stunden eingeklemmt unter einem eingestürzten Teehaus. Er habe sich den für das überleben n?tigen Platz schaffen k?nnen, sagte er vor laufender Kamera. ?

?Nachdem viele Menschen die zweite Nacht in Folge im Freien und ohne Zelte verbringen mussten, wurde die Kritik an dem Einsatz und mangelnder Hilfe zunehmend lauter. Kritik gab es auch aus der regierenden islamisch-konservativen Regierungspartei AKP. Unterdessen verst?rkte der türkische Rote Halbmond seine Hilfsbemühungen. Noch am Dienstag sollten 12 000 weitere Zelte in dem Krisengebiet verteilt werden. ?

Die Provinz Van liegt im Südosten des Landes und grenzt an den Iran. Sie wird mehrheitlich von Kurden bewohnt. Die Türkei wird immer wieder von heftigen Erdbeben heimgesucht. Das Beben vom Sonntag hatte eine St?rke von 7,2.?

AFP/dpa

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